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Psychotherapie Kosten & Kostenübernahme

Wie Sie die Übernahme der Kosten für eine Psychotherapie beantragen, ist vom zuständigen Kostenträger abhängig. Bei der Beantwortung Ihrer Fragen rund um das Thema Kostenübernahme einer Psychotherapie unterstützen wir Sie gerne! Vorab ein paar Informationen in aller Kürze.

Erstgespräch anfragen:

Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen und Beihilfe

In der Regel übernehmen private Krankenversicherungen mindestens den deutlich überwiegenden Anteil der Kosten für eine Psychotherapie. Dies ist letztendlich jedoch immer von der Gestaltung Ihres Versicherungsvertrages abhängig. Verträge, die die Übernahme der Kosten für eine Psychotherapie ausschließen, sind nach unserer Erfahrung äußerst selten.

In der Regel wird mindestens der überwiegende Anteil der Behandlungskosten von Beihilfestellen erstattet. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Beihilfestelle und Krankenkasse über die notwendigen Schritte zur Kostenübernahme einer Psychotherapie.

Bei privat versicherten und Beihilfeberechtigten Patienten richten sich die Kosten für Psychotherapie Sitzungen nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Die Leistungen der privaten Krankenversicherungen sind nicht einheitlich geregelt. Aus diesen Gründen ist es ratsam, vor dem Beginn einer Psychotherapie die genauen Bedingungen für die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse abzuklären.

Für Beamte übernimmt die Beihilfe einen Teil der Kosten. Die private Krankenversicherung bietet in diesem Fall die Möglichkeit die restlichen Kosten der Therapie zumindest anteilig zu decken.

Für Beihilfeversicherte können mittlerweile für eine möglichst zeitnahe Kostenübernahme vom behandelnden Therapeuten in vielen Fällen sehr schnell und weitgehend formlos 24 Therapiesitzungen à 50 Minuten beantragt werden. Sollte sich herausstellen, dass für einen nachhaltigen Behandlungserfolg eine längere Therapie notwendig ist, kann während der Kurzzeittherapie eine Langzeittherapie beantragt werden. Für die Bewilligung ist dabei ein Gutachten des behandelnden Psychotherapeuten erforderlich, in dem die Notwendigkeit der Langzeittherapie begründet wird.

Ihre private Krankenversicherung oder Beihilfe übernimmt in der Regel zumindest den überwiegenden Anteil der Kosten einer Psychotherapie.

Wieviele Sitzungen von der Beihilfe und der privaten Krankenkasse übernommen werden, ist vom individuellen Versicherungsvertrag abhängig. Bei Beamten werden von der Beihilfe neben den 5 probatorischen Sitzungen grundsätzlich bis zu 60 Sitzungen genehmigt, wenn eine „psychische Störung mit Krankheitswert“ vorliegt. Durch einen Verlängerungsbericht des behandelnden Therapeuten können in Bedarfsfall weitere 20 Sitzungen, in absoluten Ausnahmefällen danach nochmal 20 Sitzungen beantragt werden, so dass im Höchstfall die Kosten für 100 Sitzungen von der Beihilfe zumindest anteilig übernommen werden. Die genehmigten Kontingente privater Krankenversicherungen unterscheiden sich stark. Manche Versicherungen erstatten ganz oder zumindest anteilig 25 Sitzungen pro Jahr, andere bis zu 50. Eine Anfrage bei Ihrer Krankenversicherung führt zu einer schnellen Klärung der Frage, für wieviele Sitzungen die Kosten ganz oder anteilig übernommen werden.

Selbstzahler

Als Selbstzahler:in richtet sich das für Sie zu entrichtende Honorar nach der Gebührenordnung für Psychologische Psychotherapeut:innen (GOP). Melden Sie sich gerne, falls Sie vorab weitere Fragen hierzu haben.

Gesetzliche Krankenversicherung

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung in unserer Privatpraxis nicht. Eine Übersicht über Psychotherapeut:innen mit Kassensitz finden Sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein oder auf dem Portal für Psychotherapeutinnen- und Psychotherapeutensuche Therapie.de.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie jetzt unverbindlich Kontakt mit uns auf!

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